Andreas Neumann

Bogenschießen

  • Jahrgang 1971
  • arbeitet hauptberuflich in der Forstverwaltung in Alt Ruppin
  • hat mit dem Bogenschießen seine Sportart gefunden
  • seit 2003 übt er nicht nur selbst intensiv, sondern führt nebenberuflich Einzelne und Gruppen in die Kunst des Bogenschießens ein

"Zu allen Zeiten war ich sportlich aktiv. Ob Volleyball, Radfahren, Bergwandern oder Schach - Bewegung, körperlich und geistig, bedeutet für mich Leben. Immer schon habe ich mit dem Bogenschießen geliebäugelt, denn mit dieser Sportart konnte ich mich besonders gut identifizieren. Als ich dann meinen ersten eigenen Bogen ausprobierte, war mir sehr schnell klar, dass es mehr sein kann, als nur ein mit Federn bestücktes Holz zu beschleunigen. Die Kombination aus Konzentration, Ruhe und Kraft ist genau das, was mich daran fasziniert. Die Geschichte von Pfeil und Bogen reicht tausende Jahre zurück. Heute besitzt Bogenschießen überwiegend sportlichen Charakter. Doch, egal ob man sich für die technische, sportliche oder meditative Seite des Bogenschießen begeistert, ich glaube, es steckt in jedem von uns ein kleiner Robin Hood.

Wer etwas über die geistige Verbindung zum Bogenschießen erfahren möchte, dem empfehle ich das kleine Büchlein 'Zen in der Kunst des Bogenschießens' von Eugen Herrigel, das ich selbst immer wieder zur Hand nehme und neu lese."