Heuballen stehen auf einem abgemähten Feld

Sensen

Seitdem die Menschheit Ackerbau betreibt, gilt es, das reife Getreide zu ernten. Für das Vieh müssen zudem Wintervorräte an Heu eingebracht werden.

Sicheln und sichelähnliche Werkzeuge sind schon auf den bildlichen Darstellungen in Grabkammern und Tempeln der alten Ägypter aus der Zeit um 2000 vor Christus zu erkennen und auch für Mitteleuropa seit der Jungsteinzeit nachgewiesen. Erst mit der allgemeinen Verwendung des Eisens ab etwa 500 vor Christus wird jedoch die Konstruktion von Sensen möglich. Seitdem hat sich am Grundprinzip der Sense nicht viel geändert:

Die mit beiden Händen bewegte Sense ist an einem langen Stiel befestigt und erlaubt es, freistehende Pflanzen knapp über dem Boden von der Wurzel zu trennen. Beim Sensen ist neben der exakten Abstimmung der Sense auf die Körpergröße des Mähers bzw. der Mäherin und das Schnittgut vor allem die richtige Handhabung wichtig. Unsere Landpartien bieten interessierten Laien ohne Vorkenntnisse einen Einblick in das Sensen. Schritt für Schritt zeigt Ihnen unser Sensenlehrer, wie es funktioniert.

Varianten

  • Für das Sensenmähen eignen sich die frühen Morgenstunden am besten. Daher bietet es sich an, diese Landpartie mit einer vorherigen Übernachtung vor Ort zu kombinieren.
  • Einführung in das Sensen, das Wetzen und Dengeln