Einen Film drehen, z.B. à la "The Blair Witch Project"

Ein kleines Team Dokumentarfilmer will eine Dokumentation über ein abgelegenes Waldstück drehen, in dem die "Blair Witch" ihr Unwesen treiben soll. Die Gruppe aufgeklärter junger Großstadtmenschen hält das für Unsinn. Doch kaum dort angekommen, häufen sich merkwürdige Zeichen, die den Eindruck erwecken, dass hier wirklich etwas nicht stimmt. Plötzlich erscheint das Gerede über die angebliche Hexe in ganz anderem Licht.

Während die Gruppe tagsüber von etwas oder jemand Unbestimmtem terrorisiert wird, verschwindet jede Nacht auf unerklärliche Weise ein Teammitglied nach dem anderen. Was als Spaß anfing, wird plötzlich für den Rest der immer stärker verunsicherten Gruppe sehr Ernst. Am Ende sind alle verschwunden und lediglich die Videokamera mit den Aufzeichnungen wird später gefunden. Was genau passiert ist, bleibt offen.

So das Konzept von "The Blair Witch Project". Der als scheinbarer Dokumentarfilm angelegte Streifen kam 1999 in die Kinos und war ein Riesenerfolg. Gedreht mit einer wackeligen Handkamera, gibt es zwar ein Skript zum Film, das jedoch keine vorgegebenen Dialoge enthält. Die Schauspieler konnten frei improvisieren.

Unter der fachkundigen Anleitung unseres Regisseurs entwickeln Sie an diesem Tag ein Konzept für Ihren Kurzfilm und setzen es anschließend um. Während die einen sich dabei nach Überwinden der ersten Scheu "vor der Kamera" als Schauspieler ausprobieren, tragen die anderen "hinter der Kamera" als Kameramann, Regisseur, Tonassistent, Set Runner etc. zum Gelingen des Films bei. Eine zweite Kamera dokumentiert das Making-Of des Filmes.

Zeitbedarf

  • eine halbe bis eine Stunde Einführung
  • mindestens drei, besser vier Stunden für die Dreharbeiten